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	<title>Allgemein Archive - Falk Schuster</title>
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	<description>Krisenerfahrung, die weiterhilft</description>
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	<title>Allgemein Archive - Falk Schuster</title>
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		<title>Vielleicht schafft das einfach mein Kopf nicht?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Falk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 10:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele Menschen ist es selbstverständlich an jedem Arbeitstag mehrere Stunden am Computer zu verbringen. Aufgrund meiner Selbständigkeit verbringe ich dort auch immer wieder einige Zeit und jetzt beim Erstellen meiner Website noch mehr. Doch in letzter Zeit kam ich immer wieder regelmäßig an meine Grenze. Nach längerer Zeit am Bildschirm brannte mir regelrecht der [&#8230;]</p>
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<p>Für viele Menschen ist es selbstverständlich an jedem Arbeitstag mehrere Stunden am Computer zu verbringen. Aufgrund meiner Selbständigkeit verbringe ich dort auch immer wieder einige Zeit und jetzt beim Erstellen meiner Website noch mehr.</p>



<p>Doch in letzter Zeit kam ich immer wieder regelmäßig an meine Grenze. Nach längerer Zeit am Bildschirm brannte mir regelrecht der Kopf. Oft wußte ich gar nicht mehr so recht, was ich da eigentlich alles gemacht hatte und war oft erschrocken, wie viel Zeit vergangen war, ohne das ich ein Gefühl dafür hatte. Zudem war ich am Nachmittag meist erschlagen, gereizt und konnte nur kaum der Papa für meine Kinder sein, der ich gerne sein wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Was passiert da mit mir?&#8220;</h2>



<p>„Was passiert das mit mir?“, fragte ich. „Warum bekommen das andere scheinbar hin und ich nicht?“ Die gefühlte Unzulänglichkeit quälte mich. Doch nach einer kurzen Phase des Selbstmitleids fragte ich mich (übrigens angeregt durch meine schlaue Frau), woran ich wohl mit einem Klienten in dieser Situation arbeiten würde.</p>



<p>Klar: Es mussten Strategien her, die für mich passen, die es für mich machbar und angenehm machen, meine Aufgaben am Computer umzusetzen.</p>



<p>Also forschte ich nach Ausnahmen und nach beruflichen Umgebungen und Abläufen, die mir guttun. In Coachings mit Klienten und geht es mir nicht so, obwohl ich auch viel sitze und auf eine Sache konzentriert bin. Woran lag es also?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.</h2>



<p>Die Hauptunterschiede waren:</p>



<ul>
<li>ich bewege mich häufiger, wenn ich zum Beispiel Übungen im Raum oder am Flipchart mache</li>



<li>ich werde während dieser Zeit nicht von außen unterbrochen</li>



<li>die Coachings und Gespräche sind zeitlich begrenzt</li>
</ul>



<p>Mit diesen Punkten begann ich zu experimentieren. Schließlich errinnerte ich mich an das Pomodoro-Technik. Sie ist laut Wikipedia eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Ihren Namen verdankt sie einer dafür verwendeten Küchenuhr in Tomatenform. Bei dieser Methode wird die Arbeitszeit in Blöcke á 25 min unterteilt gefolgt von je 5 Minuten Pause. Nach 4 Blöcken folgte eine längere Pause.</p>



<p>Diesen Rhythmus testet ich für mich und erledigte in den Pausen stets Aufgaben, die körperlichen Einsatz erfordern, wie Spülmaschine ausräumen, Wäsche waschen, Müll runterbringen, etc.. Dazu führte ich konkrete Zeiten an, wann ich E-Mails und Nachrichten lese oder auf Social Media aktiv bin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnisse mit meinem Pomodoro-Experiment:</h2>



<ul>
<li>ich bin während der Arbeit konzentrierter und verliere mich weniger in unwichtigen Details</li>



<li>ich habe wieder ein besseres Gefühl für mich und die Zeit</li>



<li>ich fühle mich frischer und trinke weniger Kaffee</li>



<li>ich schaffte mehr obwohl ich mehr Pause machte</li>



<li>am Nachmittag habe ich wieder das Gefühl, etwas geschafft zu haben</li>



<li>ich bin wieder fröhlicher und kann meine Kinder am Nachmittag mehr genießen</li>
</ul>



<p>Sicher lassen sich diese Methoden nicht als generelle Blaupause über alles stülpen. Mir hilft die Pomodoro-Methode wunderbar bei Computerarbeit und ich denke wieder selbstbewusster über meine Kopf. Jeder Mensch ist individuell und damit auch deren Bedürfnisse.</p>
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		<title>Wieviele Männer reden gerne über ihre Gefühle?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Falk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:25:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, es gibt Männer, die das tun. Doch in vielen Köpfen sind noch Sätze verankert wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“, „Echte Männer weinen nicht.“, oder „Über Gefühle reden, das ist was für Mädchen.“. Klassische Rollenbilder werden nach wie vor von Generation zu Generation weitergegeben und bestimmen, wie wir denken, fühlen, handeln und damit auch, [&#8230;]</p>
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<p>Ja, es gibt Männer, die das tun. Doch in vielen Köpfen sind noch Sätze verankert wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“, „Echte Männer weinen nicht.“, oder „Über Gefühle reden, das ist was für Mädchen.“. Klassische Rollenbilder werden nach wie vor von Generation zu Generation weitergegeben und bestimmen, wie wir denken, fühlen, handeln und damit auch, wie wir für uns selbst sorgen.</p>



<p>Frauen gelten vielen Menschen nach wie vor als das „schwache“ Geschlecht, obwohl sie längst in höchsten beruflichen und politischen Positionen angekommen sind. Obwohl Männer längst auch ihren Nachwuchs im Tragetuch verzückt an die Brust drücken und in der Öffentlichkeit Gefühle zeigen, hält es unglaublich hartnäckig die Meinung, dass wir Männer nicht weinen oder auch mal schwach sein dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Nur wer spricht, dem kann geholfen werden.&#8220;</h2>



<p>Vor allem wenn es um unsere mentale Gesundheit geht, ist es enorm wichtig, dass wir uns öffnen und über unsere Gefühle und auch unsere Sorgen sprechen. „Nur wer spricht, dem kann geholfen werden.“ sagte einmal eine Therapeutin zu mir. Doch gerade das Rollenklischee vom harten und schweigsamen Mann verhindert, dass Männer sich mit ihren Problemen öffnen und Hilfe erhalten. Noch immer sehen es sehr viele Männer als ein Zeichen von Schwäche an, wenn sie um Hilfe bitten würden. Bei psychischen Krisen und Erkrankungen können solche tiefverwurzelten Überzeugungen geradezu fatal sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MEN-ACCESS &#8211; Suizidprävention für Männer</h2>



<p>Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen durch Suizid, als durch Verkehrsunfällen, Drogen, HIV/Aids und Gewaltdelikte zusammen. 75% davon sind Männer. Der Forschungsverbund „MEN-ACCESS – Suizidprävention für&nbsp;Männer“ (Universitätsklinikum Leipzig, Medical School Berlin, Universität Bielefeld) untersucht, wie Männer präventiv und in Notlagen besser erreicht werden können und Zugang zu Hilfe finden. In der Projektbeschreibung heißt es unter anderem:</p>



<p>„Das Verbundprojekt MEN-ACCESS will genderspezifische Risikofaktoren, Kommunikationsstrategien, Zugangswege und Gatekeeper identifizieren und darauf aufbauend zwei E-Learning-Tools zur Suizidprävention für Männer mit erhöhtem Suizidrisiko und für Gatekeeper entwickeln und evaluieren. Gatekeeper spielen als Brücke für den Zugang von schwer erreichbaren Gruppen in der Prävention eine zentrale Rolle und werden deshalb in diesem Projekt involviert.“ (mit „Gatekeeper“ sind in diesem Zusammenhang den betroffenen Männern nahestehende Personen gemeint, die Einfluss auf sie haben)</p>



<p>Seit 2021 berate ich den Forschungsverbund mit meinen Erfahrungen zum Thema Suizidalität und konnte diese auch in die inhaltliche Gestaltung der Webseite einbringen (www.maenner-staerken.de). Hier finden Betroffene und Interessierte Wissen zum Thema, Anlaufstellen für professionelle Unterstützung und können sich mit gängigen Ängsten und Vorurteilen auseinandersetzen, um in die Selbstfürsorge zu kommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfe für Angehörige</h2>



<p>Für Angehörige von Betroffenen empfehle ich die Internetseite des MEN-ACCESS Konsortialpartners Medical School Berlin (www.hilfe-fuer-angehoerige.de). Sie haben ein Online-Programm für Angehörige entwickelt, welches gerade mit einer Studie begleitet wird und für das sich Interessierte über die Webseite anmelden können.</p>



<p>Mich für psychische Gesundheit stark zu machen, ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich wünsche mir, dass noch viele Vorurteile und Missverständnisse zum Thema abgebaut werden und in Zukunft viel mehr Menschen schneller passende Hilfe finden.</p>



<p>In diesem Sinne: <strong>Reden Sie miteinander!</strong></p>
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